Wünsche der Sterbenden
Wenn sich Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt mit ihrer unheilbaren Krankheit und ihrer Sterblichkeit auseinandersetzen, verändern sich ihre Ansprüche und Wünsche an das Leben.
Sie möchten am liebsten in der Ihnen vertrauten Umgebung bleiben, in der sie sich geborgen fühlen und sie möchten nicht allein sein in dieser Zeit des Lebens.
Sie möchten keine Schmerzen haben.
Sie möchten die Dinge erledigen, die noch zu erledigen sind.
Sie möchten offen und ehrlich mit anderen über ihr Leben, über Abschied und über den Sinn des Lebens und des Sterbens sprechen dürfen.
Wir können helfen, dass diese Wünsche an das Leben erfüllt werden.
Was wir tun können
Wir haben Zeit für Gespräche über Krankheit, das gelebte Leben, Abschied und Trauer.
Wir hören zu und schweigen, wenn Schweigen gut tut.
Wir haben Zeit, um einfach nur da zu sein.
Wir haben Zeit auch für Angehörige, Vertraute und Freunde.
Wir können Kontakte herstellen zu Ärzten, Pflegekräften, dem "Palliativen Stützpunkt Nienburg und Umgebung", Seelsorgern, Sozialdiensten oder auch Rechtsanwälten.
Wir können dazu beitragen, dass eine Verlegung ins Krankenhaus vermieden werden kann.
Angehörige und Freunde versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten zu entlasten, wenn sie es wünschen und einmal eine Pause von den Alltagsanforderungen brauchen, um Kraft zu schöpfen.
Begleitung
Sobald Sie oder Ihre Vertrauten von Ihrer unheilbaren Krankheit erfahren, können Sie Kontakt mit uns aufnehmen und unsere Unterstützung anfordern.
Wir besprechen dann den ungefähren zeitlichen Umfang unserer Begleitung, den Ort und Ihre Wünsche. Eine zeitliche Begrenzung der Dauer gibt es nicht. Krankheitsverläufe sind sehr unterschiedlich.
Wir kommen nicht ohne Ihr Einverständnis. Manchmal ist das nicht mehr möglich, dann werden wir uns mit Ihren engsten Vertrauten beraten.
Wir unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.
Wir arbeiten ehrenamtlich.
Unser Einsatzgebiet umfasst die Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen, Hoya und Eystrup.